Die Germanen

In früherer Zeit, so um Christi Geburt, siedelten im Krebsbachtal und entlang der Ostrach Menschen an, es waren die Germanen. Sie wohnten auf dem Burren, der zur damaligen Zeit sehr sicher war, da er rings von Wasser und Moor umgeben war. Den Burren selber konnte man damals nur über einen Knüppelsteg der mit Lederriemen verbunden war, erreichen.

Die Männer waren je nach Stand mit Fellen oder Wollmänteln bekleidet, die Frauen mit Leinengewändern. Sie schmückten sich mit Ringen, Spangen und Haarnadeln. Wotan war ihr Gott, den sie auch verehrten.

In der Nähe des Burrens führte eine grosse Heeresstraße vorbei, so kam es, dass sie entdeckt wurden. Ihr Knüppeldamm, der der einzige Zugang zum Burren war, wurde zerstört und sie waren dort gefangen und starben schließlich auch dort. Die Grabhügel sind bis zum heutigen Tag vorhanden.

Jedes Jahr, nach der Winter-Sonnwend, werden die Germanischen Geister geweckt und ziehen durch die Straßen, um dem Sommer im Kampf gegen den Winter zum Sieg zu verhelfen. Erst wenn die Frühlingsfeuer (Funken-Feuer) erstrahlen, ziehen sie sich wieder bis zur Sommer-Sonnwend zurück in den Burren.

r Burren war schon immer ein Ort voller Geheimnisse, das Burren-Weible spukte dort auch, bis er erlöst wurde.

Die Sonnwendfeier der Germanen

Am längsten Tag des Jahres ( 21.06.) feiern die Ursendorfer Germanen traditionell die Sonnwendfeier. An diesem Tag werden immer lustige Wettkämpfe ausgetragen, um am Ende den Obergermane bzw. die Obergermanin zu Kühren.

Schon zur Tradition geworden ist das Pfeil- und Bogenschießen, bei dem es gilt möglichst oft ins “Schwarze” zu treffen. Die zweite Disziplin ist das Knochenwerfen. Dabei gilt es, so viele Knochen wie möglich in einen großen Kübel zu werfen. Ein weiteres Spiel ist das Speerwerfen.

Nach anstrengenden Wettkämpfen stärken sich die Ursendorfer Germanen traditionell mit Schweinshaxen und Brot und anschließend wird noch der Obergermane bzw. die Obergermanin (Sieger der Wettkämpfe) gekürt.

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